Anarchistisches veganes Info-Cafe
im Bethanien

Jeder 2. und 4. Montag im Monat im NewYorck59.
ACHTUNG: im August und September macht das Infocafe Sommerpause!

frühere Veranstaltungen
Was ist das Anarchistische Vegane Info-Cafe im Bethanien?
Kontakt: a-infocafe (AT) riseup.net

(weitere Veranstaltungen in der New Yorck im Bethanien)


 

AKTUELL:

Montag, 12.05.2008 19.30 Uhr: Anarchafeminismus
Dieses Mal soll es um das Thema Anarchafeminismus gehen, dazu wollen wir voher einen Text lesen, um anschließend anhand des Textes gemeinsam über Anarchafeminismus zu diskutieren. Der Text ist hier zu finden: http://max-stirner-archiv-leipzig.de/zip/gender.pdf.

Montag, 26.05.2008 19.30 Uhr !!!Ort noch nicht bekannt: Anarchistisches Infocafe "goes outside"
Im Zuge der anstehenden Freiraumtage wollen wir uns bereits am Montag temporär einen Freiraum erkämpfen, und deshalb das A-Cafe nicht wie gewohnt im New Yorck sondern mitten in der Stadt genießen. Der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.


Montag, 28.4.08, 20 Uhr Dieses mal wollen wir mit euch Über Tierrechte, Veganismus und Antispeziezismus, etc. diskutieren. Zudem werden wir einen oder mehrere Kurzfilme zum Thema zeigen. Der Abend ist an alle Menschen gerichtet, die sich schon immer einmal mit der Materie näher auseinandersetzen wollten. Dazu wie immer leckere vegane Vokü.

Montag, 14.4.08 20.00 Uhr Im Kontext der Ausstellung "Was ist Terrorismus" zeigen wir den Film "Die goldene Hakenkralle". In diesem wird die jahrelange Bespitzelung und Kriminalisierung von AKW-GegnerInnen durch deutsche Repressionsorgane nachgezeichnet. Am 6.7.1999 fanden zeitgleich in Berlin, Bremen, Hamburg und im Wendland Hausdurchsuchungen bei AKW-GegnerInnen statt, die erkennungsdienstlich behandelt wurden und bei denen teilweise Speichel und Haarproben für DNA-Analysen genommen wurden. Die Ermittlungen liefen seit 1995, es wurden ca. 100.000 Telefongespräche abgehört, Autos mit Peilsendern ausgestattet, überregionale Treffen der Anti-AKW-Bewegung sowie Wohngemeinschaften observiert. Dazu wie immer leckere vegane VoküΒΌ.

Montag, 24.03.08, 20 Uhr Film von Peter Watkins, vorauss. entweder Teil I von "La Commune" (F 2001), ein Film über die Pariser Commune 1871, oder "Punishment Park" (GB 1971) üg;ber den Umgang mit der Gegenkultur in einem fiktiven Nordamerika der 70er. Beides sind außergewöhnliche "Pseudo"-Dokumentarfilme, für die der film- und medienkritische Watkins bekannt wurde.

Montag, 25.02.2008, 20.00 Uhr: Info-Veranstaltung zur Mobilisierung gegen die Verbundstagung der Deutschen Burschenschaft Veranstaltung im Rahmen des Anarchistischen Infocafes zu Burschenschaften mit aktuellen Infos zur Mobilisierung gegen die Verbandstagung der Deutschen Burschenschaft (DB). Zu der vom 29. Februar bis zum 2. März 2008 in Berlin stattfindenden Tagung der völkischen DB werden einige hundert Korporationsstudenten erwartet. Als größter und politisch einflußreichster Dachverband studentischer Verbindungen steht die DB für ein konservatives bis neofaschistisches Spektrum. Die in der DB organisierten Männer sind meist nicht die kahlrasierten, Springerstiefel tragenden und rumpöbelnden Nazihorden. Innerhalb der DB findet sich aber eine ähnliche, wenn nicht gar deckungsgleiche Ideologie wie bei Nazibanden. Neben einem ausgeprägten Nationalismus, Rassismus und Militarismus ist die DB sexistisch und hat einen elitären Charakter. In führenden Funktionen der DB finden sich meist Vertreter der Burschenschaftlichen Gemeinschaft, eine rechtsradikale Fraktion innerhalb der DB. Immer wieder werden sogenannte Einzelfälle bekannt, bei welchen Neonazis gemeinsame Veranstaltungen mit Burschenschaften durchführten oder selbst Verbindungsstudenten sind.

Montag, 28.01.08, 20 Uhr:
Buchvorstellung mit dem Autor + Diskussion: DIE LUST UND DIE FREIHEIT
Marquis de Sade und Max Stirner - Ihr Freiheitsbegriff im Vergleich

Auf den ersten Blick vielleicht verwirrend, eine Verbindung zwischen Marquis de Sade (1749-1814) und Max Stirner (Johann Caspar Schmidt - 1806-1856) herzustellen. Zwei Charaktere, die kaum unterschiedlicher hätten sein können. Der Franzose, barock, triebhaft-tobend, und der Deutsche, zaghaft, spröde. Biographisch verbindet sie nichts, politisch allerdings einiges. Beide sind radikale Feinde des Staates, antiautoritär - und Individualanarchisten. - Für beide ist nur das sich-selbst-bewußte Individuum Garant unbegrenzter Freiheit. - Marquis de Sade stimmt mit Max Stirner überein: Ich hab' Mein Sach' auf Nichts gestellt...
Maurice Schuhmann vergleicht in seiner Untersuchung die Freiheitsbegriffe Marquis de Sades und Max Stirners und skizziert die Gemeinsamkeiten ihrer (politischen) Philosophie.

Mit veganer Vokü (ab etwa 20 Uhr).

Montag, 14.01.09, 20 Uhr:
Der Streik bei den Ford-Werken in Wsewolozhsk in Russland

Nach einer kurzen Einführung zu Streiks in Russland in den 90ern gibts Hintergrundinformationen zum Streik in Wsewolozhsk, mit Videomaterial. Danach (ca. 21:00 Uhr) zeigen wir den Film "Streik" (R: Sergej Eisenstein, SU 1925). Dazu leckere vegane Vokü.

Der größte Streik der letzten 10 Jahre in Russland hat am 20. November 2007 im Autowerk von Ford in Wsewolozhsk (15km von Sankt-Peterburg) angefangen. Dieser Streik ist der fünfte innerhalb von 5 Jahren. Er ist so wichtig, weil die Aktivitäten anderer Gewerkschaften von seinen Ergebnissen abhängen. 1500 von den insgesamt 2200 Arbeitern des Werkes streikten. Täglich werden dort 300 Autos hergestellt. Das Ford-Werk in Wsewolozhsk ist das einzige Ford-Werk und einer der erfolgreichsten Betriebe in Russland.
Hauptforderungen sind eine 35-prozentige Gehaltsaufbesserung und die Erhöhung von Zuschlägen für die Nachtarbeit. Der Durchschnittslohn beträgt 19,000 Rubel (540 Euro), der Durchschnittslohn der Führungskräfte beträgt derzeit 200,000 Rubel (5700 Euro).
Die Vorgesetzten haben die Forderungen der Gewerkschaft abgelehnt und schlagen eine 11-prozentige Gehaltsaufbesserung von März an vor. Zur Zeit beträgt die Inflation in Rußland 11.5%.
Der Streik ist bis Februar unterbrochen, soll dann aber wieder aufgenommen werden, wenn die Forderungen nicht erfüllt werden sollten.

Links:
http://de.indymedia.org/2007/12/202499.shtml
http://www.iuf.ru/index.php?ss=1&s=&s1=&s2=&s3=45&id=614
http://www.labourstart.ru
http://www.labourstart.org/cgi-bin/solidarityforever/show_campaign.cgi?c=315
http://www.ford-profsoyuz.ru/
Video u.a.: http://youtube.com/watch?v=8y6agDo06p4
http://prazdniki.anho.org/neprazdniki/ (mit dem Info-Video aus der Veranstaltung, dt. UT)
http://vl-plotnikov.livejournal.com/104317.html (ein A-Kommentar zu den Wahlen)

 

Montag, 10.12.07, ab 19 Uhr:
Anarchistisches Infocafe trifft Druzbar und unterstützt
"Zwischen Allen Fronten - Veranstaltungen zur Situation von Flüchtlingen"

Mit veganer Vokü, Cocktailtresen und Musik.

Programm:

19:00 Uhr: BERNARD MAYO - solo & live (AfroBeat)
Mit 26 Jahren mußte der kritische Journalist, Grafiker, Musiker und Komponist Bernard Mayo vor dem Mobutu-Regime aus dem Kongo fliehen, um sein Leben zu retten. Als einer der wenigen anerkannten politischen Flüchtlinge lebt er seit 1994 in Berlin. Er komponiert, musiziert und singt in seiner Muttersprache Lingala - solo, zu zweit, zu dritt oder mit seiner internationalen Band.

20:00 Uhr: Vorstellung der Kampagne "de*fence - Weg mit den Zäunen!"
15 Jahre faktische Abschaffung des Asylrechts Initiative gegen das Chipkartensystem

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe: http://www.yorck59.net/zaf/kontakt.html

 

Montag, 26.11.07, 19:30 Uhr:
"Video und Diskussion von Überwachung"

Gezeigt wird der arte-Themenabend "Kontrolle total" (2007) - 3 Filme über technische Möglichkeiten und Schwachstellen der Überwachung sowie Widerstand gegen die totale Kontrolle.
Nach dem ersten Teil gibt es vegane Vokü.

 

Montag, 12.11.07, 20 Uhr:
"Fundsachen zur Erschiessung Benno Ohnesorgs am 2. Juni 1967"

Lesung im Anarchistischen Infocafe im Bethanien

Anlässlich des 40.Jahrestages und der fortwährenden und aktualisierten innerstaatlichen Feinderklärung, die die BRD seit ihrer Gründung begleitet, präsentiert und (re-)zitiert Ernesto della Situazione Texte aus Prosa und Gedichten, Zeitungsartikel etc. gegen das Vergessen und zur Erwiderung auf die herrschende öffentliche/veröffentlichte Meinung (es sind literarische/dokumentarische Texte aus den Zeiten der Revolte der 60er/70er Jahre, u.a. von P.P. Zahl, Christian Geissler, Erich Fried; nicht über sie).

Dauer: ca. eine Stunde. Eintritt frei, Spenden erbeten. Mit veganer Vokü.

 

Montag, 22.10.07, 20 Uhr:
"Temporary Art" aus Novosibirsk

Ein Vertreter der politisch-künstlerischen Aktionsgruppe "Temporary Art" aus Novosibirsk (bis 2006: CAT: "Contemporary Art Terrorism") berichtet von ihrer Arbeit. Mit Videomaterial von Interventionen in städtischen Räumen.

Weitere Infos: http://community.livejournal.com/monstration (auf russisch) / http://cat-group.info/hauptseite.html (auf deutsch).

 

Montag, 08.10.2007, 20 Uhr:
Reihe Gefährliche Bücher: "Autonome in Bewegung"
Diskussion zum Buch und der Repression.
In Kooperation mit dem Anarchistischen Infocafe und dem Umbruch-Bildarchiv.

Das Buch ist eine Mixtur aus persönlichen Erlebnissen, Reflexionen, analytischer Aufarbeitung und politischer Einordnung der autonomen Bewegung, deren viel beschworenes Ende noch nicht erreicht ist. (weitere Infos: http://autox.nadir.org)

Fünf Berliner beschreiben 20 Jahre autonomer Geschichte: Anlysen, Berichte, Anekdoten und Schmonzetten zu folgenden Themen:
haeuserkampf - anti-akw - iwf.-kampagne - kuebel - revolutionaere zellen - mein erster molli - spass-guerilla - nolympic - krieg und frieden - punk - rostock, hoyerswerda - internationalismus - die zeit der verwirrung - u.a.

Mit veganer Vokü, Diabildern aus dem Umbruch-Bildarchiv, persönliche Geschichten aus der antagonistischen Praxis und Diskussion: Geschichte wird von vielen gemacht.

 

Montag, 23.07.2007, 20 Uhr:
"Repressive Vereinzelung durch die aktuellen Hochschulreformen"

Der gegenwärtige Umbau der deutschen Hochschulen hat unterhalb von Bachelorisierung und Exzellenzinitiative implizit, z.T. natürlich auch explizit, das Ziel, ein bestimmtes persönliches und gesellschaftliches Bewusstsein in den zukünftigen Eliten zu verankern. Das läuft an den Unis über eine repressive Vereinzelung (verstanden als das Gegenteil einer wirklichen Individualisierung, die überwiegend positive Seiten hat) in allen Bereichen.

  • Das fängt an bei der Verwaltung, die in neuen, unternehmensähnlichen Strukturen arbeiten muss. Die Nachteile reichen von mehr Arbeitsstress bis zu Lohneinbußen.
  • Das trifft auf die Unis als ganze zu: Sie werden in einen erbarmungslosen Konkurrenzkampf geworfen, der mit dem bisherigen fachlichen wenig zu tun hat. Sie dürfen z.T. gar nicht mehr kooperieren. Die Zuteilung von Globalhaushalten, über die die Uni autonom verfügen darf, wird verbunden mit sog. "Zielvorgaben" u.ä., womit Druck nach unten aufgebaut wird. Das Ideal einer wissenschaftlichen Gemeinschaft wird abgelöst von dem der "exzellenten" und profitablen Bildungsunternehmen.
  • Das trifft auf die Lehrenden zu: Ihre zahlenmäßige Dezimierung wird sich auf die Qualität und ihre zunehmende Abhängigkeit von außeruniversitären Geldern auf die Forschungsinhalte negativ auswirken.
  • Das trifft natürlich am meisten auf die Auszubildenden (auch "Studierende" genannt) zu, deren Subjektivität geformt werden soll: Als Einzelkämpfer sollen sie, schon frühzeitig mit Bildungsgutscheinen u.ä. ausgestattet, am eigenen Marktwert arbeiten. Wissen hat nur noch die Funktion, als Humankapital gespeichert wirtschaftliche Erträge abzuwerfen und wird somit in den Einzelnen monopolisiert, es muss anderen regelrecht vorenthalten werden. Im Uni-Alltag werden die Auszubildenden an eine Welt voller individueller Vertragsbeziehungen angepasst, in der Netzwerke aufzubauen sind und die eigene permanente Flexibilität der Garant für das bloße Überleben ist.
Diese autoritäre Subjektformierung und die damit verbundenen Lernprozesse, sowie Widerstandsmöglichkeiten, sollen möglichst an Hand eigener Erfahrungen diskutiert werden.
Mit veganer Vokü.

 

Montag, 25.06.2007
20 Uhr: Video und Diskussion vom Norden

Hier gibts die Möglichkeit, aktuelles Videomaterial von den G8-Protesten zu zeigen und zu diskutieren.
Bei Interesse zum Zeigen bitte vorher Kontakt aufnehmen: a-infocafe [at] riseup.net
Vorher gibts vegane Vokü.

 

Montag, 11.06.2007
20 Uhr: Infos und Austausch kurz nach G8

Kurz nach den G8-Treffen gibts hier aktuelle Infos und die Möglichkeit zum Austausch.
Vorher gibts vegane Vokü.

 

Montag, 14.05.2007
20 Uhr: Soli-Konzert für Abolishing the Borders from Below: "Die Zaungäste"

Politische Straßenmusik zwischen Chanson und Ska, sehr phantasievoll, sehr tanzbar.

Und Soli-vegan Vokü für Abolishing the Borders from Below, einem 2monatlich erscheinenden anarchistischen Magazin, mit Infos zu verschiedenen politischen und kulturellen Prozessen und Aktivitäten in Osteuropa - betrachtet, kommentiert und analysiert aus einer anarchistischen Perspektive. Weitere Infos: http://www.abb.hardcore.lt.

 

Montag, 26.03.2007
20 Uhr: A-ngewandt gegen die StadtUmstrukturierung/Gentrifikation

Privatisierung, Kommerzialisierung, Yuppisierung, steigende Mieten, HartzIV, Verdrängung derer, die sich das nicht leisten können oder wollen --- das Anarchistische Info-Cafe diesmal mit aktuellen Infos zu Vorgängen und Akteuren der Stadtumstrukturierung in Berlin. Dazu Austausch und Diskussion zu Gegenstrategien und der Versuch eines Blicks über den Tellerrand.

A-ngewandt sind Fantasie + Kunst bei der Vorbereitung von Gimmicks/Transparenten/Extras für die Anti-Ugly-Gentrifikation-Doppeldemo (zuFahrrad+zuFuß) FHain/Kreuzberg am Freitag (30.3.-mehr Infos unter: http://rigaer-strasse.blogspot.com)- vorhanden sind Farben + Pinsel, den Rest bitte selbst mitbringen.

Vegane Soli-Vokü diesmal für den Frauen-Lesben-Transgender-Wagenplatz Schwarzer Kanal.

 

Montag, 12.02.2007
20 Uhr: In der Reihe zu Zivilem Ungehorsam: "Personalausweise?"

Im Anarchistischen Infocafe im Bethanien stehen heute die kleinen mit Fotos versehenen Plastikstücke zur Debatte, die den Menschen Nummern und Privilegien verpassen, dabei in diesen spezifischen Staat einbinden und andere Menschen ausgrenzen. Bringt selbst Infos, Gedanken und (Aktions-)Ideen mit!
Vorher gibts vegane Vokü.

 

Montag, 22.01.2007
20 Uhr: "Vattenfalls Herrschaftsstrukturen entzaubern?"

Der Energiekonzern Vattenfall ist sehr präsent nicht nur in Berlin mit seiner Imagekampagne, mit aufwändigem (Sozial-)Sponsoring, riesigen Werbeanzeigen und Plakaten, seinen Arbeitsplätzen. Darüber hinaus steht Vattenfall aber auch für Atomstrom (z.B. die Atomkraftwerke in Brunsbüttel und Krümmel), die gewaltsame Vertreibung von Menschen (Lacoma), Umweltzerstörung (Lacomaer Teiche), enge Verflechtungen mit Politik, Verwaltung und Hochschulen (Cottbus, Leipzig), etc. Vattenfall ist natürlich nur ein Beispiel neben vielen anderen großen Unternehmen weltweit, die Herrschaft und Macht über viele Menschen und Regionen in ihren Händen konzentrieren.
In der Veranstaltung wollen wir nach einer Einführung mit aktuellen Informationen diskutieren, wie diese Herrschafts- und Abhängigkeitsstrukturen offen gelegt und abgeschafft werden können. Welche Rolle können hier anarchistische Ideen und Konzepte spielen? Was gilt es zu tun? Was ist machbar?
Vorher gibts vegane Vokü.

Mehr Infos: http://www.robinwood.de/lacoma, http://www.lacoma.info, http://www.lacoma-bleibt.de.

 

Montag, 11.12.2006
20 Uhr: In der Reihe zu Zivilem Ungehorsam: BOMBEN NEIN - WIR GEHEN REIN
Die Wiederinbetriebnahme des größten Bombenabwurfplatzes Europas, dem "Bombodrom" in der Kyritz-Ruppiner Heide, konnte bisher verhindert werden - auch durch vielfältige Aktionen zivilen Ungehorsams, die von immer breiteren Kreisen der betroffenen Bevölkerung getragen werden. In einer seit 2004 laufenden Kampagne verpflichten sich Menschen, auf den Platz zu gehen, um die Einsätze durch ihre Anwesenheit zu behindern, wenn die Bundeswehr das Geläde in Betrieb nehmen sollte. Diese Kampagne fand bisher überber 1300 UnterstützerInnen. Die Entwicklung dieser Kampagne und deren Perspektiven sollen vorgestellt und diskutiert werden.

Mehr Infos unter http://www.freieheide.de und http://www.freieheide-nb.de.

 

Montag, 27.11.2006
20 Uhr: Ziviler Ungehorsam in Krieg und Besatzung heute.

AktivistInnen berichten von ihren Erfahrungen.

 

Montag, 13.11.2006
20 Uhr: Theater der Unterdrückten

Das Theater der Unterdrückten ist eine Palette von Methoden, entwickelt von Augusto Boal (Brasilien), um Unterdrückung sichtbar zu machen, die Zuschauer aus ihrer Position ("spectator") heraus zum Handeln("actor") zu bringen (Boa spricht von "Spect-actors"). Die Methoden "Statuentheater" und Forumtheater sind hier kurz skizziert:

Statuentheater
Zu einem (von den "spectactors" - gewählten) Thema baut jede/r aus den Körpern ein Standbild, in dem jemand unterdrückt wird; danach einigen sich alle auf ein gemeinsames Ausgangssbild. Jetzt erschafft jede/r ein Bild der Befreiung/der Utopie; dann bewegt sich das gemeinsame Ausgangsbild jeweils in das Bild der Befreiung. Dauer: ca.2 1/2 Stunden, TN-Anzahl beliebig.

Siehe u.a. auf Wikipedia: Theater der Unterdrückten.

 

Montag, 23.10.2006
20 Uhr: Grundlagen des Zivilen Ungehorsams

In der ersten Veranstaltung der Reihe zu Zivilem Ungehorsam gehts um theoretische Grundlagen, u.a. zu H.D. Thoreau, L. Tolstoi, M.Gandhi und M.L. King. Vorher gibts vegane Vokü.

Ein möglicher Recherche-Startpunkt zu Zivilem Ungehorsam ist Wikipedia: Ziviler Ungehorsam. Weitere Hinweise folgen.

 


Was ist das Anarchistische Vegane Info-Cafe im Bethanien? (Oktober 2006)

Das anarchistische Infocafe will Impulse geben, wie eine herrschaftsfreie Gesellschaft aussehen könnte und Wege zu ihrer Umsetzung aufzeigen. Dazu bietet es die Möglichkeit, emanzipative Ideen und Aktionen vorzustellen, herrschaftskritische Bewegungen in vergangenen und heutigen Zeiten zu untersuchen und so nicht nur unsere Vorstellungen von einer herrschaftsfreien Gesellschaft zu hinterfragen, sondern auch Organisierungs- und Aktionsformen vorzustellen. Zusammen mit anderen Gruppen sind wir Teil des Hausprojekts NewYorck59 und arbeiten gemeinsam an der Gestaltung eines selbstverwalteten sozialen, kulturellen und politischen Zentrums im Bethanien von Unten.

Wir machen regelmäßig jeden 2. und 4. Montag im Monat Veranstaltungen und vegane Vokü. Ergänzend zu den Veranstaltungen gibt es einen Büchertisch. Das Infocafe öffnet ab 19.30 Uhr, die Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr.

Wir aktualisieren unser Veranstaltungsprogramm regelmäßig auf unserer Webseite: http://www.yorck59.net/anarchocafe.html

Organisiert wird das ganze durch ein kleines Kollektiv - das sehr offen ist für Anregungen von Außen und sich darüber freut, wenn noch mehr Leute Interesse finden, aktiv mitzuarbeiten.

Nachdem wir im vergangenen Januar mit einer Veranstaltungsreihe zur libertären Revolution und zum spanischen Bürgerkrieg 1936-1939 gestartet sind (an der bis zu 50 Leute teilnahmen), haben wir verschiedene Veranstaltungen durchgeführt, von der Anti-G8-Mobilisierung in St.Petersburg, über Science-Fiction und Anarchismus und "Knast als Feld politischer Auseinandersetzung", bis zu Tierrechten und Tierbefreiungsaktionen.

Die nächsten Veranstaltungen werden den Schwerpunkt "Ziviler Ungehorsam" haben. Uns interessieren hier u.a. die theoretischen und historischen Grundlagen, die aktuelle Praxis in verschiedenen Bewegungen, und die Frage, welche Rolle dieses Konzept im alltäglichen Leben spielen kann - all dies kritisch hinterfragt aus einer libertären Perspektive.

Anarchistisches Veganes Info-Cafe im Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
http://www.yorck59.net/anarchocafe.html