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Pressemitteilung vom 5.11.08: "New Yorck im Bethanien schlägt modifiziertes Mietmodell vor"

Beim nächsten Mietvertrags-Verhandlungs-Termin am 6.11.08 um 13 Uhr wird der Projektezusammenhang „New Yorck im Bethanien“ der Gesellschaft für Stadtentwicklung (GSE) und dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ein modifiziertes Vertragsangebot unterbreiten.

Dieses deckt die von der GSE kalkulierten Kosten für die Bewirtschaftung des Hauses Bethanien am Mariannenplatz in Berlin-Kreuzberg ab. Anders als bisher beinhaltet das Modell jedoch einen größeren Anteil an Eigenarbeit und die Übernahme der entsprechenden Verantwortlichkeiten durch die „New Yorck“. Dies ist wie in anderen üblichen Vertragsmodellen mit der Hinterlegung von entsprechenden Sicherheiten verbunden.

Damit geht die „New Yorck“, die schon seit September 2008 eine Miete von 6,276 Euro auf ein Treuhandkonto überweist, einen weiteren Schritt auf den Bezirk zu. Dieser muß ab Januar 2009 fast 800,000 Euro an kalkulatorischen Kosten an den Senat bezahlen, falls es zu keinem Vertragsabschluss kommt.

Nichts ändert sich jedoch an der Kritik der „New Yorck“ an der überhöhten GSE-Kalkulation, mit der zukünftig alle Bethanien-MieterInnen die bislang vernachlässigte Instandsetzung des Hauses bezahlen und die öffentliche Hand subventionieren sollen.

Berlin-Kreuzberg, 5.11.2008 – New Yorck im Bethanien

Pressekontakt: 0179 - 851 77 00
Internet: http://www.newyorck.net
e-mail: yorck59bleibt@gmx.net

Demonstration am 29.11.08: Hopp Hopp Hopp - MIETEN STOP!

Hopp Hopp Hopp - MIETEN STOP!
(MEHR: http://www.kreuzberg-info.de/pirati)

Demonstration gegen steigende Mieten, Stadtumstrukturierung, Verdrängung & Ausgrenzung


Samstag, 29.11.08, 14 Uhr Falckensteinstraße (U Schlesische Straße)
 


Billige Mieten für alle in Kreuzberg 36, Neukölln und überall – Wohnen ist Menschenrecht!

29.10.08: Feierliche Eröffnung des Stadtteilbüros im Bethanien

Nach umfangreichen Baumaßnahmen ist es nun soweit. Am Mittwoch 29.10 feiern wir ab 20 Uhr die Eröffnung des neuen Stadtteilbüros im Bethanien. Neben einem entsprechenden feierlichen Rahmenprogramm in Form von Wein und warmen Speisen wollen wir uns mit Euch in einem lockeren Gespräch darüber austauschen, wie wir gemeinsam politisch in unsere Umgebung einwirken können.

Viele Initiative enstehen, machen einzelnen Proteste sichtbar und verschwinden wieder. Das Stadtteilbüro kann also zunächst Anlaufstellte für Kontakte, Informationsmaterial sein und z.B. auch eine Kontaktdatei aufbauen und bei der Öffentlichkeitsarbeit behilflich sein, um
Diskussionen anzustossen. Es unterstützt dadurch die Idee der Organisierung und kann durch Diskussionsprozesse Lust machen, sich selbst einzumischen.

Das Stadtteilbüro bietet zunächst Infrastruktur. Neben dem neuen Büro gibt es in der New Yorck im Bethanien auch weitere Räume für Treffen, Plena oder Veranstaltungen. Auch eine entsprechende Ausstattung für Malaktionen (Transparente) oder Technik (Beamer etc.) für Informationsveranstaltungen ist vorhanden. Insofern kann es Anlaufstelle sein, um Gruppen zu unterstützen, nicht aber in ihre Struktur oder eigentliche Arbeit einzugreifen. Gerade durch diesen Austausch ergeben sich dann auch neue Perspektiven.

(22.10.2008) Anmerkungen der IZB zur BVV-Beschlussempfehlung zu den Vertragsverhandlungen

Berlin, den 20.10.2008

An die Fraktionen der BVV Friedrichshain- Kreuzberg

Einige Worte zur Beschlussempfehlung des Ausschusses für Haushalt, Personal und Investitionen für die BVV am 22.10.2008, eingereicht durch die Fraktion DIE LINKE

Sehr geehrte Verordnete,

Wir freuen uns, dass Sie mit diesem Antrag beabsichtigen, die Vertragsverhandlungen ergebnisorientiert und zügig abzuschließen. Einige Anmerkungen zu Ihren Vorschlägen:

1. Reduzierung der Fläche
Verhandelt wurde bis lang über die derzeit besetzten Räumlichkeiten im 1. und 2. O.G. Südflügel (1500qm/bzw. 1100 ohne Flurflächen). Diese Flächen stellen bereits eine drastische Flächenreduktion gegenüber unserem Vorgängerprojekt Yorck 59 dar (2700qm) und sind seit der Besetzung durch Gruppen und Personen voll ausgelastet. Eine weitere Reduzierung der zu mietenden Fläche würde den Rausschmiss von Gruppen oder Personen zur Folge habe und bedeutet so eine faktische Einschränkung der Möglichkeiten Miete zu erwirtschaften. Uns erscheint dieser Vorschlag als nicht zielführend, da er den eigentlichen Verahndlungsgegenstand nicht berührt. Wir streben weiterhin Verhandlungen über den Quadratmeterpreis der von uns genutzen Flächen an.

2. Eigenleistung
Schon mit dem BürgerInnenbegehren haben wir eine Selbstverwaltung des Bethanien gefordert, die auch die Übernahme von Verwaltungs- und Instandsetzungsarbeiten in Eigenleistung beinhaltet. Solche Eigenleistungen sind auch in unsere Mietkalkulationen einbezogen, sie wurden während der Verhandlungen von der GSE bislang jedoch nur in minimalem Umfang akzeptiert. Ein Modell der Selbstverwaltung und der baulichen Selbsthilfe bietet unserer Ansicht nach die Möglichkeit für eine kostendeckende Bewirtschaftung zu einem Mietpreis, der im Sinne unserer nicht-kommerziellen sozialen, kulturellen und politischen Arbeit angemessen ist. Auf dieser Basis möchten wir mit der GSE weiterverhandeln.

3. Reduktion des Mietzinses
Mit dem von uns vorgeschlagenem Mietpreis von 6276 Euro haben wir auch eine konkrete Kalkulation der Mietzusammensetzung vorgelegt, die wir Ihnen auf Anfrage auch gerne im Detail erläutern. Eine Mietreduzierung kann vor allem dann erreicht werden, wenn die Kalkulation der GSE überprüft und beispielsweise Kosten gesenkt werden, die u.a. aus der Umlegung eines jahrzehntelangen Instandhaltungsrückstaus auf die aktuellen MieterInnen, eine bauliche Aufwertung des Gebäudes in nur fünf Jahren und unnötig hohen Betriebs- und Verwaltungskosten entstehen. Weiterhin ist ernsthaft zu prüfen, ob die - von den MieterInnen aufzubringende! - Grunderwerbssteuer von 250,000 Euro für die treuhänderische Übertragung eines öffentlichen Gebäudes vermieden werden kann. Wir glauben, dass für die unvermeidbare Reduktion des Mietzinses im Rahmen der Verhandlungen noch große Spielräume bestehen.

Seit Beginn der Besetzung haben wir uns bereit erklärt, eine angemessene Miete für die von uns genutzten Flächen zu zahlen, seit September unterstreichen wir unseren Willen mit der Überweisung der von uns vorgeschlagenen Miete auf ein Treuhänderkonto. In diesem Sinne sind wir zu weiteren Verhandlungen bereit und stehen für Fragen und Diskussionen auch den BVV-Fraktionen zur Verfügung. Für eine Terminabsprache werden wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen
Initiative Zukunft Bethanien

Pressemitteilung vom 15.10.08: "Feuer im Bethanien nach wenigen Minuten gelöscht"

Gegen 17 Uhr entdeckten die NutzerInnen der New Yorck im Bethanien einen Brand im Eingangsbereich des Südflügels. Sofort wurde die Feuerwehr alarmiert und noch vor dem Eintreffen von Feuerwehr und Polizei konnte der Brand mit Handfeuerlöschern von den BewohnerInnen gelöscht werden. Sowohl die Feuerwehr als auch die Brandschutzexperten der Kriminalpolizei gehen bisher von Brandstiftung aus. Ein politisch motivierter Hintergrund ist nicht auszuschließen, genauere Erkenntnisse liegen zur Zeit noch nicht vor.

 
15.10.2008, NewYorck im Bethanien

Gegendarstellung zur Bethanien-Berichterstattung vom Berliner Kurier am 29.9.08

Der Berliner Kurier berichtete in der Ausgabe vom 29.09.2008 unter dem Titel „Schmuddelbesetzer verbraten Millionen“ über die am 25.09.2008 stattgefundenen Verhandlungen zwischen der GSE (Gesellschaft für Stadtentwicklung) und den NutzerInnen des Bethanien-Südflügels.

Hierin wird behauptet: „Doch die Besetzer haben die Gespräche mit dem vom Bezirksamt beauftragten gemeinnützigen Träger GSE einfach platzen lassen.“

Diese Behauptung ist falsch. Die „New Yorck im Bethanien“ hat die Mietvertragsverhandlungen mit der GSE nicht platzen lassen. Die NutzerInnen des Bethanien-Südflügels befinden sich nach wie vor in Verhandlungen mit dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und der GSE und haben auch von deren Seite keine anderslautenden Mitteilungen erhalten.

Weiterhin wird sodann nach dem Zitat des GSE-Prokuristen Roman Dutschak („Wir haben den Leuten eine Nettokaltmiete von 3,38 Euro pro Quadratmeter angeboten, zum reinen Selbstkostenpreis, ohne Gewinn-Erwartung, doch selbst das war ihnen zu viel.“) behauptet: „Nun bleibt der Bezirk auf den Kosten sitzen.“

BIKE AID - Bewegungsfreiheit schaffen

Bike AidFür die Bewohner_innen des Flüchtlingsheims in Hennigsdorf suchen wir Fahrräder, Fahrradzubehör und Werkzeug. Fünfzig bis sechzig Räder für Erwachsene und Kinder sollen es am Ende werden, damit jede_r eins bekommt.

Am besten natürlich Räder, die sich mit vertretbarem Aufwand reparieren lassen oder (noch besser) gleich funktionstüchtig sind. Dazu gerne auch Schlösser, Taschen, Kindersitze, Lampen und so weiter. Wer mithelfen möchte beim Reparieren ist natürlich auch willkommen, uns an einem der Reparaturtage zu besuchen. [...]

Mehr hier: http://www.yorck59.net/bike-aid/index.html

(English: http://www.yorck59.net/bike-aid/index_en.html / Français: http://www.yorck59.net/bike-aid/index_fr.html )

Newsletter-Telegramm Nr. 10 der Initiative Zukunft Bethanien

Hier der Hinweis auf den Newsletter der Initiative Zukunft Bethanien mit Infos rund ums Bethanien und aus der Nachbarschaft: http://bethanien.info/pdfs/izb_newsletter080909.pdf

Themen sind u.a.: * Eröffnung der O2-Halle an der Spree am Mittwoch, dem 10.9.2008 // * Presse-Mitteilung der IZB vom 18.8.08: "Stadtgestaltung und das Bethanien" // * Stand der Verhandlungen um Mietverträge der New Yorck im Bethanien // * AnwohnerInnen verlassen das Bethanien // * Aus der Nachbarschaft: Der Luisenstädtische Grünzug... // * Sonstige Kurz-Infos aus der Gegend... // ...

10.9.08: O2-Halle-Eröffnungsdemo: "Wir sind alle eingeladen!"

Am 10. September ist es soweit: Die Anschutz-Halle am Spreeufer, auch „O2-World“ genannt, öffnet ihre Tore im Rahmen der feierlichen Eröffnung – allerdings nur für geladene Gäste.

 

O2-World-Eröffnung: Wir sind alle eingeladen!

 

 

Die Anschutz-Halle ist dabei nur das Herzstück eines weit größeren Projekts. Dem Unternehmen Anschutz gehört zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße eine 20 Hektar große Fläche, dasWir sind alle eingeladen! O2-World.
ist doppelt so viel wie bei den Büro- und Shoppingpalästen am Potsdamer Platz. Auf dieser Fläche soll in naher Zukunft um die Halle herum ein so genanntes Entertainment-Viertel hochgezogen werden: Kinos, Restaurants, Einkaufszentren, Hotels.

Pressemitteilung vom 3.9.08: "NewYorck im Bethanien: Kommt jetzt die Legalisierung?"

Eine Vertragsunterzeichnung droht an überzogenen Mietforderungen und an der Unbeweglichkeit von GSE und Bezirk zu scheitern. Die NewYorck ist bereit, Miete zu zahlen, doch gemeinnützige Projektarbeit muss weiterhin möglich sein.

Die NewYorck hat seit der Besetzung der leerstehenden Flächen im Bethanien-Südflügel im Juni 2005 eine Legalisierung angestrebt. Eine Legalisierung würde die nötige Sicherheit schaffen, die seitdem in diesen Räumen getätigte ehrenamtliche soziale, kulturelle und politische Arbeit dauerhaft weiterzuführen. Bisherige Vertragsverhandlungen scheiterten stets am Bezirk. Ob die Verhandlungen, die nun erneut und seit einigen Monaten geführt werden, dieses Mal mit einem Mietvertrag enden, ist unklar.

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